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Hilfe zum Briefportal

Häufige Fragen

Hier finden Sie den vollständigen Ablauf und die wichtigsten Anforderungen an Dokumente, Adressen, Empfängerlisten, Preise und die Produktionsübergabe.

1 Dokumente bereitstellen

PDFs hochladen oder bei einer Mehrfachsendung Vorlage und CSV auswählen.

2 Ergebnis prüfen

Erkannte Sendungen kontrollieren und fehlerhafte Einträge korrigieren oder ausschließen.

3 Druck festlegen

Zusatzdokumente, Druckart, Farbe, Kuvert und optionales Brieflogo auswählen.

4 Verbindlich freigeben

Preis und Zusammenfassung prüfen und den kostenpflichtigen Auftrag bestätigen.

01

Grundlegender Ablauf

Von der Datei bis zur Übergabe an die Produktion.

Wann wähle ich „Brief“ und wann „Mehrfachsendung“?

Brief ist richtig, wenn die Schreiben unterschiedliche Inhalte oder unterschiedliche Seitenzahlen haben. Sie können einzelne PDFs, Sammel-PDFs oder beides gemeinsam hochladen.

Mehrfachsendung ist richtig, wenn dasselbe Schreiben an viele Empfänger geht. Dafür benötigt jede Sendungsgruppe genau eine PDF-Vorlage und eine CSV-Empfängerliste.

Welche Schritte durchläuft ein Auftrag?
  1. Dokumente hochladen und automatisch prüfen lassen.
  2. Optionale Zusatzdokumente ergänzen und deren Reihenfolge festlegen.
  3. Druckeinstellungen auswählen oder ein gespeichertes Druckprofil verwenden.
  4. Briefarten, Mengen, Zusatzseiten und Gesamtpreis kontrollieren.
  5. Den Auftrag kostenpflichtig freigeben. Danach läuft die technische Produktionsübergabe im Hintergrund.
Kann ich einen Auftrag zwischendurch verlassen?

Ja. Sie können den aktuellen Stand ausdrücklich als Entwurf speichern und später weiterbearbeiten. Nicht freigegebene Entwürfe werden nach 24 Stunden Inaktivität einschließlich der hochgeladenen Dateien automatisch gelöscht.

02

Dokumente und automatische Erkennung

So bereitet das Portal Ihre PDF-Dateien auf.

Wie erkennt das Portal einzelne Briefsendungen?

Bei einem Sammel-PDF untersucht das Portal den Adressbereich jeder Seite. Ein vollständig erkannter Absender eröffnet eine neue Briefsendung. Folgeseiten ohne neuen Absender bleiben bei der laufenden Sendung. Empfängeradresse, Dokumentformat und der freie Produktionsbereich werden zusätzlich geprüft.

Ist der Text nicht direkt aus der PDF lesbar, kann die Texterkennung unterstützen. Unsichere Ergebnisse werden angezeigt und niemals stillschweigend freigegeben.

Wie müssen PDF und Adressfeld aufgebaut sein?

Verwenden Sie ein technisch lesbares, unverschlüsseltes PDF im DIN-A4-Hochformat ohne Seitendrehung. Auf der ersten Seite jeder Sendung müssen Absender und Empfänger gut lesbar im Adressbereich stehen.

Der aktuell geprüfte Adressbereich beginnt etwa 20 mm von links und 45 mm von oben. Er ist 85 × 45 mm groß. Der links vorgesehene Produktionsbereich muss auf der ersten Seite frei bleiben.

Welche Dateigrenzen gelten?

Eine PDF darf derzeit höchstens 120 MB groß sein. Für einen Auftrag gilt ein Gesamtlimit von 1024 MB. Verschlüsselte, beschädigte oder nicht lesbare PDFs werden abgelehnt.

Wie bereinige ich fehlerhafte oder unsichere Sendungen?

Das Portal zeigt den betroffenen Seitenbereich und einen verständlichen Fehlergrund. Prüfen Sie zuerst die Vorschau. Danach können Sie die korrigierte Datei neu hochladen, eine unsichere Trennstelle bestätigen oder die betroffene Sendung nach Bestätigung aus dem Auftrag entfernen.

Bei vielen Fehlern können Sie einen Prüfbericht herunterladen und nicht verarbeitbare Sendungen gesammelt ausschließen. Ausgeschlossene Sendungen werden nicht bepreist und nicht an die Produktion übergeben.

Werden Adressen postalisch geprüft oder Dubletten entfernt?

Nein. Das Portal prüft Aufbau, Lesbarkeit und erforderliche Felder. Es bestätigt nicht, dass eine Anschrift postalisch existiert, und entfernt keine doppelten Empfänger automatisch. Diese inhaltliche Prüfung bleibt beim Auftraggeber.

03

Mehrfachsendung und CSV

Eine Vorlage wird mit den Adressen aus der Empfängerliste personalisiert.

Welche CSV-Datei wird benötigt?

Die Datei muss als UTF-8-CSV mit Semikolon gespeichert sein. Verwenden Sie diese Kopfzeile exakt in dieser Reihenfolge:

Name;Zusatz;Strasse;Hausnummer;PLZ;Ort;Land

Name, Strasse, Hausnummer, PLZ und Ort sind Pflichtfelder. Zusatz ist optional. Ein leeres Feld Land bedeutet Deutschland.

Beispiel GmbH;;Musterstrasse;4;94032;Passau;Deutschland
Beispiel AG;Einkauf;Bahnhofstrasse;12;8001;Zürich;CH

Pro Sendungsgruppe sind derzeit höchstens 5.000 Empfänger und eine CSV-Größe von 4 MB zulässig. Im Uploadbereich steht zusätzlich eine Musterdatei bereit.

Wie wird die Empfängeradresse in die Vorlage eingesetzt?

Die erste Seite der Vorlage benötigt ein freies Brieffenster. Das Portal setzt dort zuerst den Absender als kleine Zeile und darunter die Empfängeranschrift ein. Das Fenster ist aktuell 90 × 45 mm groß.

Name, Zusatz sowie Straße und Hausnummer dürfen bei Bedarf umgebrochen werden. PLZ und Ort bleiben zusammen. Insgesamt sind höchstens sechs Empfängerzeilen möglich. Ist die Anschrift zu lang oder liegt bereits Inhalt im Fenster, wird der Datensatz blockiert.

Welche Form muss eine Auslandsadresse haben?

Tragen Sie im Feld Land den ausgeschriebenen Ländernamen oder ein eindeutiges zweistelliges Länderkennzeichen ein, zum Beispiel Österreich oder AT. Die Ausgabe erfolgt in dieser Reihenfolge:

Name oder Firma
Zusatz (optional)
Straße Hausnummer
Postleitzahl Ort
LAND

Für Deutschland sind genau fünf PLZ-Ziffern erforderlich. Internationale Postleitzahlen dürfen Buchstaben, Ziffern, Leerzeichen und Bindestriche enthalten. Das Portal ordnet eine Adresse mit ausländischem Land automatisch dem Auslandstarif zu.

Wie gebe ich eine Postfachadresse ein?

Schreiben Sie Postfach in die Spalte Strasse und die Postfachnummer in Hausnummer. Alternativ darf die vollständige Angabe wie „Postfach 24 52“ in der Spalte Strasse stehen; dann bleibt Hausnummer leer. Das Portal vereinheitlicht beide Formen.

Was passiert mit fehlerhaften CSV-Zeilen?

Gültige Empfänger werden weiterverarbeitet. Fehlerhafte Zeilen bleiben mit ihrer ursprünglichen CSV-Zeilennummer und dem Grund sichtbar. Sie können die Liste korrigieren und erneut hochladen oder einzelne beziehungsweise alle fehlerhaften Einträge nach Bestätigung ausschließen. Ein CSV-Prüfexport dokumentiert ausgeschlossene Zeilen.

04

Preise, Blätter und Briefarten

Die Abschlussprüfung berechnet jede Sendung mit den gültigen Tarifen.

Wie wird der Preis berechnet?

Das Portal berechnet jede Briefsendung einzeln aus Blattzahl, ein- oder doppelseitigem Druck, Farbe, Kuvertgröße und Zielregion. Der Grundpreis enthält Druck und Versand sowie die im Tarif enthaltene Blattzahl. Kostenpflichtige Zusatzblätter und gewählte Extras wie ein Brieflogo werden ergänzt.

In der Abschlussprüfung werden die tatsächlich berechneten Sendungspreise je Briefart summiert. Bei unterschiedlichen Seitenzahlen wird kein vereinfachter Durchschnittspreis verwendet.

Was ist der Unterschied zwischen Seiten, Blättern und Zusatzblättern?

Eine Seite ist eine Dokumentseite. Ein Blatt ist das physische Blatt Papier. Beim einseitigen Druck entspricht eine Seite einem Blatt; beim doppelseitigen Druck passen zwei Dokumentseiten auf ein Blatt.

Zusatzblätter sind physische Blätter oberhalb der im Grundpreis der jeweiligen Briefart enthaltenen Anzahl. Die Abschlussprüfung weist ihre Gesamtzahl je Briefart aus.

Wann wird automatisch auf die nächste Briefart aufgestockt?

Bei einem C6-Kuvert richtet sich die Briefart automatisch nach der physischen Blattzahl:

  • Standardbrief: bis 3 Blätter
  • Kompaktbrief: 4 bis 6 Blätter
  • Maxibrief: 7 bis 40 Blätter

Überschreitet eine Sendung eine Grenze, wird sie automatisch mit der nächstgrößeren passenden Briefart und deren Preis berechnet. Die Abschlussprüfung zeigt diese Anpassung an. Mehr als 40 Blätter werden derzeit nicht unterstützt.

Was bewirkt die Auswahl eines C4-Kuverts?

DIN C6 (22,9 × 11,4 cm) wird für Standard- und Kompaktbriefe verwendet. Bei der größten Briefart erfolgt der Versand im DIN-C4-Kuvert (32,4 × 22,9 cm). Wenn Sie C4 ausdrücklich auswählen, wird jede Sendung unabhängig von ihrer Blattzahl als größte Briefart berechnet.

Was geschieht, wenn kein passender Preis vorhanden ist?

Ohne aktiven, zum Datum, Druck und Zielgebiet passenden Tarif kann das Portal keinen verbindlichen Preis ermitteln. Die Freigabe bleibt dann gesperrt, bis die Konfiguration durch den Betreiber korrigiert wurde.

05

Freigabe und Produktionsübergabe

Was die einzelnen Statusmeldungen verbindlich aussagen.

Wann wird der Auftrag kostenpflichtig?

Erst wenn Sie in der Abschlussprüfung die Beauftragung und Datenverarbeitung bestätigen und „Jetzt kostenpflichtig beauftragen“ wählen. Danach kann der Auftrag nicht mehr bearbeitet werden und wird im Hintergrund für die Produktion vorbereitet.

Bedeutet „erfolgreich übertragen“, dass die Briefe bereits gedruckt oder versendet wurden?

Nein. Die Bestätigung bedeutet, dass die vollständigen Produktionsdaten technisch erfolgreich an das vorgesehene Produktionsziel übergeben wurden. Sie bestätigt weder den tatsächlichen Druck noch die Kuvertierung, postalische Einlieferung oder Zustellung.

Die weitere Verarbeitung erfolgt außerhalb des Portals. Für einen späteren Druck- oder Versandnachweis gelten die Informationen des jeweiligen Produktions- oder Versanddienstleisters.

Was passiert, wenn der Produktionsserver nicht erreichbar ist?

Der verbindlich freigegebene Auftrag bleibt sicher vorgemerkt. Das Portal versucht die Übertragung automatisch erneut und informiert den Betreiber über die Störung. Sie müssen den Auftrag nicht erneut anlegen. Nach erfolgreicher technischer Übergabe erhalten Sie eine E-Mail.

Woran erkenne ich den aktuellen Stand?

Unter Aufträge sehen Sie Entwürfe und laufende Aufträge. Nach erfolgreichem Abschluss erscheint der Auftrag in der Auftragshistorie. Die Bestätigungs-E-Mail bezieht sich auf die erfolgreiche Datenübertragung an die Produktion.

06

Datenspeicherung und Sicherheit

Welche Daten während und nach einem Auftrag im Portal verbleiben.

Wie lange werden Dokumente und Empfängeradressen gespeichert?

Während der Bearbeitung werden Dokumente und Adressdaten benötigt, damit Sie prüfen, korrigieren und einen Entwurf fortsetzen können. Noch nicht freigegebene Arbeitsstände und gespeicherte Entwürfe werden grundsätzlich nach 24 Stunden Inaktivität bereinigt.

Nach erfolgreicher Produktionsübergabe werden Briefinhalte, Uploads und Empfängeradressen aus dem Portal gelöscht. Die Auftragshistorie behält nur die für Nachweis, Abrechnung und Support erforderlichen Auftragsdaten, etwa Auftragsnummer, Mengen, Einstellungen, Preis und Zeitpunkte.

Was gilt für gespeicherte Entwürfe?

Ein ausdrücklich gespeicherter Entwurf bleibt im Bereich Aufträge verfügbar, solange er innerhalb von 24 Stunden erneut bearbeitet wird. Nach Ablauf dieser Frist werden der Entwurf und die zugehörigen Dokument- und Sendungsdaten automatisch gelöscht.

Kann ein anderer Kunde meine Dokumente sehen?

Nein. Benutzerzugriffe auf Aufträge, Dokumente und Vorschauen werden dem jeweiligen Kundenkonto zugeordnet und serverseitig geprüft. Uploads liegen außerhalb des öffentlich erreichbaren Webverzeichnisses.

Wo finde ich die vollständigen Datenschutzinformationen?

Die Zwecke, Rechtsgrundlagen, Empfänger, Speicherfristen und Kontaktstellen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.